Einführung     Pflanzpläne     26.2.2014: Rodung Teil 1     11.6.: Rodung Teil 2     18.6.: Beetvorbereitung Teil 1     19.6.: Beetvorbereitung Teil 2     20.6.: Erste Pflanzaktion     24.6.: Zweite Pflanzaktion     3.7.: Beendigung     Das Gedeihen

Projekt Staudenbeet

    
Bilder: Joachim Hegmann


Schon im Herbst 2013 wurde die Idee geboren, dieses verwahrloste Beet neben dem Wilhelm-Hack-Museum der Stadt "abzuluchsen" und daraus ein herrliches Staudenbeet zu gestalten!

Joachim Hegmann war nicht nur der Gründer dieser Idee, sondern auch Initator der Planung und praktischer 'Umsetzer'; letztendlich ist Joachim Hegmann auch Pfleger dieses wunderbaren Beetes, da die Stadt Ludwigshafen die Verantwortung dafür den Gestaltern überlassen hat, zumindest für die ersten drei Jahre.

Großen Dank auch an Theresia Kiefer vom Wilhelm-Hack-Museum, die diese Idee der Stadtverwaltung schmackhaft machen konnte.

Weitere Helfer zur Ausführung dieses Projekts werden in den einzelnen Artikeln vorgestellt: Auch hier gilt es, allen Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön auszusprechen!

Die Überlegungen zu diesem Projekt waren recht komplex, so dass sich die Verantwortliche der Stadt, Frau Bindert, erst Mitte März 2014 entschließen konnte, den Startschuss zu geben: In einer ersten Aktion wurde rigoros das Gestrüpp entfernt.
Neue Bedenken mussten diskutiert werden und fanden einen glücklichen Abschluss: Im Juni 2014 wurde dieses Beet von Frau Bindert entgültig zur Bearbeitung und Bepflanzung freigegeben! Die einzelnen Schritte bis zur Fertigstellung finden Sie hier als Dokumentation und natürlich auch das Gedeihen des Beetes.

Herzlichen Dank an die Stadt Ludwigshafen und vor allem an Frau Bindert, die sich angesichts der Schönheit dieser Anlage glücklich schätzt, entscheidend für das Gelingen des Projekt beigetragen zu haben.

Wir Gärtner als unmittelbare Anlieger stellen immer wieder fest, wie stark das Interesse der Bürger ist: Sehr oft bleiben Menschen stehen, fotografieren sogar; und immer wieder kommen Besucher mit uns Gärtnern und auch dem Projektleiter Jochim Hegmann ins Gespräch! 

Pflanzpläne

 

26. Februar 2014

Ein Artikel von Ilona Schäfer

Unverhofft kommt oft...

Nachdem wir so lange auf die Freigabe gewartet hatten, ging es jetzt doch recht schnell! An diesem schönen Dienstagmorgen traf die Entscheidung der Stadtverwaltung ein, die es uns erlaubt, das an Museum und Garten angrenzende große Pflanzbeet zu räumen, gerade noch rechtzeitig vor der Vogelbrut.

Ganz spontan, bewaffnet mit Kettensäge, Astschere und jeder Menge guter Laune rückten unsere beiden fleißigen Mitgärtner Bernd und Andreas also dem dichten Gestrüpp zu Leibe, bevor hier kleine gefiederte Gäste in Versuchung kommen, ihre Nester zu bauen.

Aber es wird hier keinen Kahlschlag geben, vielmehr haben wir hier unter der fachkundigen Leitung unseres Mitgärtners Joachim Hegmann ein schönes Staudenbeet anzulegen. In einem tollen und sehr interessanten Workshop hat er uns kürzlich auch schon gut auf diese Aufgabe vorbereitet.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle lieber Bernd, lieber Andreas und selbstverständlich auch an Joachim, der viel Zeit und Herzblut in die Planung dieses unseres neuen Projekts gesteckt hat und sicher auch noch stecken wird!

 

11. Juni: Rodung Teil 2

Leider hatte es wieder lange Zeit gedauert, bis die Arbeit fortgesetzt werden konnte: Es mussten Bedenken ausgeräumt werden, dass Beschädigungen am Grund des Beetes entstehen könnten, wenn die großen Wurzeln herausgerisssen werden; schließlich liegen darunter Räume mit Kunstschätzen des Museums...

Jetzt aber geht es echt zur Sache!

Ganz tolles Lob an die Mitarbeiter der Caritas mit unserem Mitgärtner Toni; und natürlich an Marcel, Hausmeister des Museums, der sich regelrecht austobte mit seinen Bärenkräften! Die Bilder stammen vom Projektmanager Joachim, dem ebenfalls herzlichen Dank gebührt.

 

18. Juni: Beetvorbereitung Teil 1

Eine Kunst für sich: mit dem Rechen die Erde ebnen!

19. Juni: Beetvorbereitung Teil 2

Auf die Folie, die übrigens auch noch einen Verdunstungsschutz darstellt, trägt Joachim den Bepflanzungsplan auf.

20. Juni: Pflanzbeginn Teil 1

Joachim bei seiner intensiven Arbeit, die er gerne als 'meditativ' bezeichnet! Es kam noch ein Helfer dazu (s. letzte Bilder), der zwar diese Meditationsruhe mental verstand, aber körperlich ganz anderer Ansicht war, leider...

24. Juni: Pflanzbeginn Teil 2

Fast fertig! Es fehlen nur noch wenige Exemplare, darunter auch Blütenstauden.

3. Juli: Abschlussarbeiten

Wer dachte, dass die Stauden nach dem Einsetzen einfach so vor sich hinwachsen würden, hat recht!

Nur: Die Oberfläche sieht einfach etwas doof aus, nur mit der Plane bedeckt. Deshalb karrte Joachim eine Unmenge an Steingranulat an, das viele Helfer zwischen den Pflanzen verteilten! Dieses Granulat soll die Eigenschaft der darunter liegenden Folie noch einmal verstärken: unerwünschte Samen aus der Unterschicht am Keimen hindern und gleichzeitig Feuchtigkeit speichern für die Flachwurzeln der Stauden; die Tiefwurzeln können natürlich Wasser von unten aufsaugen, aber gerade an heißen Tagen ist es wichtig, dass auch die feinen Faserwurzeln knapp unter der Oberfläche nicht austrocknen.

Das Gedeihen des Staudenbeetes

Hier können Sie die Entwicklung dieses herrlichen Stückchens nacherleben!